Seit etwa 8 Wochen leben drei neue Mädchen im Transformatorenhaus in Sucre, Bolivien.
Sie sind Schwestern aus einer Familie mit sechs Kindern, die von ihren Eltern, beide Alkoholiker, schwerst vernachlässigt wurden. Oft mussten sie sich ihr Essen aus Abfällen heraussuchen und sich z.B. von Hühnerköpfen oder Krallen ernähren. Die Schule konnten sie nur sehr unregelmäßig besuchen, so dass z.B. die Älteste mit 11 Jahren erst in die zweite Klasse eingeschult werden konnte. Trotzdem geht sie gern zur Schule, da sie jetzt kein verarmter Außenseiter mehr ist und ihr das Lernen Spaß macht.



