
Trafohaus Sucre

Team (Susanne Puschke, Moni Neff)
Ein Hotel als Zeichen der Hoffnung - ein Lebenszentrum für Straßenkinder
Die großzügige Anlage ist hervorragend geeignet, um mind. 60 Kindern ein Zuhause in einer schönen Umgebung zu bieten. Dabei ist der hohe Standard im Trafohaus ein bewusstes Statement gegen die Resignation und Hoffnungslosigkeit im Land. Manche Stimmen sagen, Straßenkinder bräuchten nur das Nötigste und es würde sie verderben, wenn sie sich an zu viel „Luxus“ gewöhnten. In einem Land, in dem ein Kinderleben nicht viel wert ist, geht dieses Trafohaus von der Grundannahme aus, dass jedes einzelne Kind das Beste wert ist.
Bereits jetzt ist die Möglichkeit angelegt, das Trafohaus durch Ausbildungswerkstätten zu erweitern. Ein begonnenes Projekt einer eigenen Schule pausiert nach einer Laufzeit von zwei Jahren vorerst.
Die Kosten für die Kinder im Trafohaus werden über ein Patenschaftsprogramm finanziert.
Mitarbeiter
Monika Neff, Leiterin, CH, seit 2000 in Lateinamerika
Susanne Puschke, Gruppenleiterin, D, seit 2006 in Sucre

Lesly Jimanez und Philipp und Daniela Biessegger
Thomas und Lucia Hanselmann
Die Trafo-Gemeinde in La Paz, Bolivien bietet in ihrem Gemeinschaftszentrum neben kreativen Workshops für Kinder auch wöchentlich kostenlose medizinische Hilfe und Rechtsberatung an. Geplant ist auch eine regelmäßige Essensausgabe für Bedürftige.
Mitarbeiter
Lesly Jimenez, Pastorin, USA / Kolumbien, seit 2001 in Lateinamerika
Philipp und Daniela Bissegger, CH / D, Pastorale Dienste, Anbetung, seit 2008 / 2002 in Lateinamerika.
Thomas und Lucia Hanselmann, D, Mitarbeiter, seit 2002 in Lateinamerika

Bolivien hat ca. 9,4 Mio. Einwohner. 50% davon sind Kinder und Jugendliche. Seit 2006 hat das Land mit Evo Morales einen Präsidenten, der viel Wert auf seine indigenen Ursprünge, Bräuche und Rituale, sowie die Umsetzung sozialistischer Ideale legt. Das hat Spannungen zwischen der ärmeren Bergbevölkerung und den reicheren Provinzen im Südosten des Landes verstärkt, die bis zu einer Spaltung des Landes führen könnten.
Sucre, in der Provinz Chuquisaca, ist die offizielle Landeshauptstadt, während der Regierungssitz in La Paz liegt. Mit ihren weißen Kolonialbauten gilt Sucre als die schönste Stadt Lateinamerikas. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich hinter den Kulissen riesige Not und Armut. Überall sind Straßenkinder, bettelnde Frauen mit ihren Babys und beständig wachsende Armenviertel am Rand der Stadt zu sehen.
La Paz ist mit einer Höhe von ca. 3600m die höchstgelegene Großstadt der Welt, wobei der Höhenunterschied innerhalb der Stadt mehr als 500m beträg. Ein hoher Anteil an indigener Bevölkerung in Bolivien mit ca. 69% macht sich auch im Stadtbild von La Paz bemerkbar.
Quellen: Organización Panamericana de la Salud













