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Ecuador

Arbeit im Armenviertel, Guayaquil

Regelmäßige Workshops für Slum-Kinder

Flor de Bastión, ist ein Slumgebiet Guayaquils, das von der Stadtverwaltung als der Bereich mit den größten Nöten beschrieben wird. Dort leben die Menschen in einfachsten Verhältnissen. Es gibt kein fließend Wasser und keine geregelte Müllabfuhr.

Das Viertel ist so gefährlich, dass es selbst von der Polizei gemieden wird. Überfälle, Gewalt und Bandenkriege können zu jeder Tageszeit geschehen. Die meisten Menschen bewohnen kleine Hütten aus Bambus oder Holz und Wellblechdach, z.T. auf Stelzen gebaut, um sich vor Überschwemmungen in der Regenzeit zu schützen. Da die Eltern meist den ganzen Tag arbeiten müssen, werden die Kinder zuhause eingeschlossen. Auf Grund der hohen Kriminalitätsrate wäre es zu gefährlich, sie draußen spielen zu lassen. Bei dem Versuch der eingeschlossenen Kinder für jüngere Geschwister Essen zu kochen brennen nicht selten ganze Häuser ab. Die Kinder können nicht entfliehen und sterben qualvoll oder erleiden starke Verbrennungen. Das sind jedoch nur die Schäden, die nach außen sichtbar sind. Genauso schwerwiegend sind die Wunden, die das Gefühl des Verlassen-worden-seins hervorruft, das bei allen Kindern vorherrscht.

Seit Februar 2012 bieten wir in diesem Slumgebiet regelmäßig kreative Workshops für Kinder von 5-15 Jahre an. Zwischen 70-130 Kinder kommen, um die Tanz-, Handwerk-, Mal- und Spielworkshops zu besuchen und ein offenes Ohr für ihre Nöte zu finden. Schon diese einfachen Angebote wie Malen und Zeichnen bedeuten den Kindern ungeheuer viel, weil sie selbst fast keine Spielsachen und gar keine Bastelutensilien besitzen. Auch ältere Teenager bitten darum teilnehmen zu dürfen und Orientierung für ihr Leben zu erhalten.In den neu angemieteten Gemeinderäumlichkeiten haben die Kinder einen geschützten Ort zum Spielen.

Auch die einfache Versorgung und Materialien für die Workshops wird durch kontinuierliche Spenden gewährleistet, damit die Kurse gratis angeboten werden können.
Wenn Sie Teil dieser Hilfe sein möchten, spenden Sie hier.

Sehen Sie einen Film zum Projekt hier.

 

Mitarbeiter

Philipp und Daniela Bissegger, CH / D, seit 2007 / 2001 in Lateinamerika. Seit Februar 2012 in Ecuador.

Arbeit im Armenviertel, Abdon Calderón

Im April 2016 erschütterte ein Erdbeben Ecuador und besonders die Region Manabí­. Unser Team aus Guayaquil leistete in dieser Region humanitäre Hilfe, woraus später eine langfristige Arbeit entstand.

Seit Dezember 2016 bieten wir in dieser erdbebenerschütterten Region um Abdon Calderón regelmäßig kreative Workshops für Kinder von 5-15 Jahren und Beratungsangebote für Eltern an.

Die Materialien für die Workshops werden durch kontinuierliche Spenden und Patenschaften gewährleistet, damit die Kurse gratis angeboten werden können. Für die Kinder aus dieser Region sind die Workshops der einzige Lichtblick in ihrem von Armut geprägten Alltag.

 

Mitarbeiter:

Benjamin und Anja Kunz, CH / D, seit 2014 in Ecuador.

Katherine Jimenez, EC seit 2017 in Manabí­.

Länderinfo

Ecuador ist nach Bolivien das zweitrmste Land Lateinamerikas. 15 % der Bevölkerung leben von weniger als einem Dollar am Tag. Von den 15 Millionen Einwohnern Ecuadors sind 40% der Bevölkerung unter 15 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren sind in Südamerika nur die Bolivianer und die Paraguayer jünger.
Wie in den anderen Andenstaaten ist der Anteil der indigenen Bevölkerung sehr hoch.
Guayaquil ist mit ca. 3 Mio. Einwohnern die größte Stadt des Landes. Kinderarbeit und Kriminalität sind in der ganzen Stadt sehr weit verbreitet. Zusätzlich existieren am Rande der Stadt große Slumgebiete, in denen die Menschen ohne fließend Wasser in Hütten aus Bambusrohr leben. Dort ist es so gefährlich, dass selbst die Polizei diese Viertel meidet. Viele Kinder beenden nur die Grundschule und werden in sehr jungen Jahren in Drogen und Rivalitäten von Straßenbanden verwickelt.

Helfen Sie jetzt!

Patenschaften

Konto 35 22 000 
BLZ 860 205 00
IBAN: DE58860205000003522000
Swift/BIC: BFSWDE33LPZ
Bank für Sozialwirtschaft, Leipzig

 

für die Schweiz: 
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